Archiv für Januar 2012

Neue Innendämmung aus Kalziumsilikat

Wärmedämmstoff aus Kalziumsilikat mit Kern aus PolyurethanKalziumsilikat wird als kapillaraktiver, d.h. feuchtespeichernder und feuchteleitender, Dämmstoff vorwiegend als Innendämmung bei der Sanierung von Gebäuden eingesetzt. Beim Einsatz von Innendämmung besteht ja bekanntlich die Herausforderung in der Einhaltung bauphysikalischer Grundregeln bezüglich der Vermeidung von Wärmebrücken in Bauteilanschlüssen und von Tauwasser im Bauteil selber. Kalziumsilikat bietet sich hier als Wärmedämmstoff an, diese Herausforderungen zu meistern. Doch hat Kalziumsilikat auch seine Nachteile.
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Thermische Bauteilaktivierung

Aufbau einer Decke mit BauteilaktivierungWenn Bauteile aktiv werden, sollte man als Bauingenieur schnell misstrauisch werden. Wenn Bauteile jedoch aktiviert werden, kann das durchaus Vorteile haben. Zugegeben, thermische Bauteilaktivierung ist ein merkwürdiges Wort, doch es trifft den Kern der Sache schon recht gut, speziell wenn man das Synonym des Wortes – Betonkerntemperierung, abgekürzt BKT – ebenfalls betrachtet. Technisch gesehen wird hier also Beton erwärmt oder abgekühlt um Raumlufttemperaturen zu beeinflussen.
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EnEV 2012 – ein Ausblick

Titelseite eines Energieausweises von 2009Die Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV), deren gültige Fassung von 2009 ist, nimmt immer konkretere Formen an. So sieht der Fahrplan zur Einführung der EnEV 2012 vor, dass diese voraussichtlich erst 2013 erscheinen soll. Ein Referentenentwurf wird nach letzten Meldungen im ersten Quartal 2012 erwartet. Fest steht bisher, dass die energetischen Anforderungen im Neubaubereich noch einmal kräftig angehoben werden sollen, 30% verglichen mit der EnEV 2009 sollen es sein. Ebenso soll die Pflichtenliste zur Ausstellung von Energieausweisen verlängert werden. Und Hausbesitzer werden zukünftig zur Durchführung weiterer Baumaßnahmen gezwungen.
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Behaglichkeit in Räumen

Über die Behaglichkeit des Lichts habe ich vor kurzen erst einen Post geschrieben. Dies ist jedoch nur ein Teil dessen, was der Mensch als Behaglichkeit in Räumen empfindet. Darüber hinaus gibt es noch die Parameter Luftqualität, Temperatur, Luftfeuchte, Luftgeschwindigkeit, Akustik bzw. Schall sowie Materialien und Farben. Wie wirken sich diese Einflussfaktoren der Behaglichkeit aber auf den Menschen aus? Und wie kann man die Behaglichkeit in Räumen verbessern? Dazu später mehr.
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WaterHouses auf der IBA

Häuser auf einem See mit KanufahrerIm Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) in Hamburg werden nicht nur Smart Material Houses oder Smart Price Houses gebaut, sondern auch die WaterHouses. Hier wird Wasser zu Bauland und in einem Regenrückhaltebecken entstehen bis Anfang 2013 4 Wohngebäude mit je 3 Wohneinheiten sowie ein 9-geschossiger WaterTower mit 22 Wohnungen und Panoramablick über Hafen und Süderelbe. Trotz extrem hoher Quadratmeterpreise waren alle Wohneinheiten der WaterHouses schon vor dem Baustart verkauft.
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Bestandsanalyse von Gebäuden

Einfamilienhaus hinter einer LupeEine technische Analyse bestehender Gebäude wird immer häufiger notwendig. Das liegt zum einen daran, dass zum Beispiel die Anforderungen an den Wärmeschutz von Altbauten immer höher werden und deshalb ermittelt werden muss, wie zeitgemäß der Gebäudebestand noch ist. Doch auch das Verhältnis der Bautätigkeiten in den Bereichen Neubau und Altbau rückt immer mehr zur Seite der Renovierung von Altbauten, was ebenfalls zu einer erweiterten Nachfrage nach Bestandsanalysen führt. Was also verbirgt sich hinter einer solchen Analyse und wie muss man die Ergebnisse bewerten?
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Neue Normen für Abdichtung gegen Feuchtigkeit

Abdichtungen von Bauwerken gegen Feuchtigkeit sind ein ganz entscheidender Aspekt für deren Dauerhaftigkeit. Das spiegelt sich auch in der Anzahl diverser Normen, Vorschriften und Verordnungen zum Thema wieder. Sind Bauteile oder Anschlüsse von Bauteilen nicht ausreichend bzw. normgerecht abgedichtet, kann es zu Schäden am Bauwerk kommen, für deren Folgen ein KfZ-Sachverständiger nur einen Ausdruck kennt: Totalschaden. Fäulnis, Rost, Schimmel, Risse oder im schlimmsten Fall der Verlust der statischen Tragfähigkeit von Bauteilen sind dann nur die technischen Folgen; die finanziellen können weitaus gravierender sein.
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Externe Luftzufuhr bei Kaminöfen

Kaminofen brennt in einer MauernischeKamine und Kachelöfen sind gerade in der Winterzeit sehr gefragt und steigern die Gemütlichkeit der eigenen 4 Wände enorm. Allerdings muss man einige Dinge beachten, wenn man mit einem Kamin seine Wohnung oder sein Haus heizen möchte. Dabei geht es zum einen um die Sicherheit und die Steuermöglichkeiten der Wohnraumtemperatur als auch insbesondere in Niedrigenergiehäusern um eine ausreichende Luftzufuhr. Denn aufgrund von Sauerstoffmangel ersticken will bestimmt niemand.
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