Polyesterfaser

Die Einsatzgebiete von Polyester (PES) sind vielfältig, z.B. für Bekleidung, für Sicherheitsgurte in der Automobilindustrie, als Lebensmittelverpackung (PET-Flaschen) oder als Nähfaden in der Chirurgie. Polyester ist ein thermoplastischer Kunststoff. Als sortenreiner Faserdämmstoff wird es ohne Bindemittel, Flammschutzmittel oder andere chemische Zusätze hergestellt. Die gesponnenen Fasern werden durch thermische Einflüsse aneinander gebunden und ermöglichen so die Herstellung von weichen elastischen Matten mit rauher, faseriger Oberflächenstruktur. Polyesterfasern werden auch als synthetische Stützfasern in anderen Faserdämmstoffen wie Flachs oder Hanf eingesetzt.
Polyesterfasern sind als Matten oder Stopfware meist zwischen Sparren, in Hohlräumen, in leichten Trennwänden, zwischen Balken oder als Akustikdämmung eingesetzt. Sie sind relativ leicht einzubauen, da sie mit etwa 5 mm Überlänge nur zwischen Balken o.ä. eingeklemmt werden. Der Zuschnitt kann mit einem Cuttermesser oder einer scharfen Schere erfolgen, bei größeren Dicken kommen Thermomesser zum Einsatz. Die diffusionsoffenen Polyesterfasern sind gegenüber den meisten am Bau vorkommenden Chemikalien und UV-Strahlung beständig sowie kontur- und formstabil, alterungsbeständig und resistent gegen Bakterien, Motten und Ungeziefer.
Polyesterfasern sind allergologisch und toxikologisch unbedenklich sowie geruchsneutral. Unverschmutzte Dämmstoffe aus Polyesterfasern können mehrfach als Dämmstoff wiederverwendet werden. Die Deponierung ist meist problemlos möglich.

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