Fertiggaragen aus Betonfertigteilen

Garagen aus BetonfertigteilenFertiggaragen aus Beton sind – im Gegensatz zum Glauben Vieler – keine neumodische Erfindung, es gibt sie schon seit mehr als 50 Jahren. In dieser Zeit wurden die Modelle natürlich immer wieder überarbeitet, verbessert und perfektioniert. Qualität und Stabilität von Fertiggaragen sind heute unbestritten, gleichzeitig ist das Design ansprechend. Speziell die Größe ist für viele Käufer jedoch sehr entscheidend: Fertiggaragen gibt es sowohl als Mini-Version als auch als XXL-Garage, in der auch mehrere Fahrzeuge Platz finden. Die schlichte Grundform macht diese Garagen zu einem Klassiker, der nicht aus der Mode kommt und sich perfekt an den Baustil des Hauses anpasst.

Fertiggaragen haben leider immer noch den Ruf, nicht so sicher bzw. solide zu sein wie eine massive Garage. Dies stimmt jedoch so nicht unbedingt. Heute erhältliche Modelle sind ein ebenso sicherer Aufbewahrungsort für das Auto wie alle anderen Garagen auch. Sie schützen ebenso gut vor Diebstahl, Einbruch, diversen Witterungseinflüssen, Mardern und anderen Risiken. Das gilt auch für die Fahrsicherheit: Fertiggaragen bieten auch im Winter eine freie Sicht – das lästige Eiskratzen gehört somit bei einer sicher verschlossenen Garage künftig der Vergangenheit an.

Betonteile von Fertiggaragen werden in der Regel in speziellen Schalungen gefertigt. Diese Anfertigung von Rohlingen erfolgt entweder in einem Stück oder getrennt in zwei Schritten, bei denen der Baukörper und der Boden unabhängig voneinander gefertigt und danach miteinander verbunden werden. Der Käufer erhält seine Fertiggarage dann bereits fix und fertig angeliefert, inklusive Dachbeschichtung, Garagentor, Türen, Fenstern oder anderweitiger Wunschausstattung. Die Errichtung erfolgt meist innerhalb weniger Stunden. Nur das Fundament muss vor der Montage einige Zeit aushärten.

Preise für eine Fertiggarage hängen von deren Größe und der Ausstattung ab. Die Erstellung eines Fundaments ist in der Regel im Kaufpreis enthalten, kann aber in vielen Fällen selbst errichtet werden. Für eine einzelne Garage kostet der Aufbau durchschnittlich 300 bis 500 Euro, für eine Doppelgarage kann man etwa 1.000 Euro kalkulieren. Dennoch: Fertiggaragen sind oft deutlich preiswerter als massive Garagen, aber nicht weniger schützend oder stabil. Vor dem Bau einer solchen Garage sollte man sich allerdings erkundigen, ob eine Baugenehmigung notwendig ist.

Von Seiten der Ausstattung werden Türen und Fenster oft inklusive angeboten, für andere Extras werden dann Zuschläge verlangt. Manche Hersteller bieten auch komplette Systeme zur Wahl an. Primär sollte man sich jedoch nicht am Preis orientieren, sondern am Zweck. Denn dieser ist ausschlaggebend dafür, wie die Garage gebaut und ausgestattet sein muss. Wie so oft im Leben ist es prinzipiell eher empfehlenswert, lieber etwas mehr in ein hochwertigeres Modell zu investieren als sich ein Billigprodukt zu kaufen, das unter Umständen eine kürzere Lebensdauer hat.

Entscheidet man sich für eine Fertiggarage, so tut man dies eventuell wegen ihrer Flexibilität. Kauft man sich zu einem späteren Zeitpunkt ein neues Auto, das ein wenig größer ist und plötzlich nicht mehr in die Garage passt, gibt es eine Lösung: Viele Fertiggaragen sind aus einzelnen Modulen zusammengesetzt und können so nachträglich noch baulich verändert bzw. erweitert werden. Oder man zieht um. Während massive Garagen nicht mitgenommen werden können, lassen sich einige Fertiggaragen ganz ohne Probleme transportieren. Auch die Nutzung ist nicht auf das Abstellen eines Kraftfahrzeuges begrenzt. Oft werden Fertiggaragen als Hobby- oder Werkzeugraum zweckentfremdet.

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