Maschinelle Reinigung am Bau

Maschinelle Reinigung eines FußbodensEinen Boden maschinell zu reinigen ist eine Frage der Effizienz. Lohnt es sich, eine Maschine einzusetzen, wenn es ein Besen oder ein Wischmopp den gleichen Dienst tun würde? Der Investition in eine Reinigungsmaschine sollte also eine Analyse von Kosten, Nutzen und nicht zuletzt auch den technischen Möglichkeiten voran gehen. Auch wenn Putz- und Saugroboter heute immer kleiner und intelligenter werden, für eine wirklich effiziente maschinelle Reinigung braucht man große, weite Flächen.

Ein Bauunternehmen sollte jedes Projekt in sauberen Zustand übergeben wollen. Eine Reinigungsmaschine gehört deshalb häufig zur Grundausstattung. Eine Anschaffung lohnt sich dann, wenn die Reinigungsarbeiten vom Betrieb selbst übernommen werden, ansonsten sollte ein Partnerunternehmen als Dienstleister im Facility Management den Kauf übernehmen. Anders verhält es sich bei einem sporadischen Einsatz von Reinigungsmaschinen. Wird als privater Hausbesitzer nur einmalig eine größere Sanierung oder Modernisierung durchgeführt bzw. möchte der Vermieter sein neu hergerichtetes Objekt an potenzielle Mieter übergeben, wird das Anmieten von Reinigungsmaschinen zur finanziell interessanteren Alternative. Dem Kaufinteressierten hilft das Internet bei der Suche nach einer neuen oder gebrauchten Reinigungsmaschine schnell weiter. Plattformen wie coogaa.de haben sich auf das Angebot entsprechender Geräte spezialisiert und bieten eine erste Anlaufstelle für Anfragen.

Über den Einsatz einer Reinigungsmaschine entscheidet jedoch weniger die Art der Verschmutzung, sondern vielmehr die Art des zu reinigenden Untergrunds. Eine maschinelle Reinigung ist immer mechanisch höher belastend als eine rein manuelle. Darum sollte vor dem Einsatz einer Maschine die Eignung des Bodens bekannt sein. Harter, fester und witterungsbeständiger Untergrund ist anders zu reinigen als empfindliches Linoleum oder lackiertes Echtholzparkett. Der korrekte Einsatz eines Reinigungsverfahrens ist also nicht nur für das Erreichen des gewünschten Ergebnisses entscheidend – vor allem schützt er vor teuren Folgeschäden durch die Wahl einer nicht geeigneten Reinigungsmaschine.

Die Wahl des eingesetzten Reinigungsverfahrens hängt von Bodentyp und Art der Verschmutzung ab. Man unterscheidet dabei zwischen Trockenreinigung, Feuchtreinigung und Nassreinigung.

Die maschinelle Trockenreinigung umfasst das Kehren, das Kehrsaugen und das Trockensaugen. Es ist für losen und für feuchteempfindlichen Schmutz geeignet, der auf festem Boden verteilt ist. Die Bandbreite der eingesetzten Maschinen reicht vom handelsüblichen Staubsauger bis zum Kehrsauger für den Einsatz im kommunalen Straßennetz. Mit der Härte der Kehrborsten kann eine Reinigungsmaschine auf verschiedene Bodentypen angepasst werden. Das ist bei Kehrmaschinen in Industriebetrieben mitunter sehr wichtig. Mit einer schnellen Umrüstung kann die gleiche Maschine sowohl in einer Industriehalle wie auch für Parkplatz und Verbindungswege eingesetzt werden.

Feuchtreinigung beschreibt das Benetzen eines Schmutzbelages mit einem Reinigungsnebel. Dampfreinigung ist ein Beispiel. Hierbei ist darauf zu achten, dass der reinigende Dampf heiß ist. Die Anwendungsvorschriften der Maschine müssen unbedingt eingehalten werden. Der Vorteil des Dampfreinigens ist es, dass quasi kein Reinigungsmittel gebraucht wird. Der Heißdampf wirkt von sich aus schon so sterilisierend, dass eine zusätzliche chemische Behandlung im Normalfall entfallen kann. Auch ist das Dampfreinigen sehr wassersparend. Mit nur zwei bis drei Litern Wasser lässt sich eine komplette Wohnung reinigen. Dazu kann der Heißdampf bei Teppichböden punktuell gut eingesetzt werden, um tief sitzende Verschmutzungen zu lösen.

Bei der Nassreinigung werden Böden mit Wasser und Reinigungsmittel gesäubert. Maschinell wird dies durch Polier- und Wischmaschinen umgesetzt. Diese Methode eignet sich besonders für große und für empfindliche Böden, welche gegenüber mechanischen Einwirkungen aber nicht gegenüber der Menge des verwendeten Wassers empfindlich sind. Grundsätzlich sind Wischmaschinen für alle handelsüblichen harten Bodenbeläge im Innenbereich geeignet. Dies gilt auch bei hohen hygienischen Anforderungen, wie beispielsweise in Krankenhäusern.

Im Außenbereich hat sich für das schonende aber gründliche Reinigung die Verwendung von Hochdruckreinigern etabliert. Pflaster, Beton und auch Mauerwerk können mit einem Hochdruckreiniger gut und nachhaltig von lockeren Anhaftungen befreit werden.

Darüber hinaus gibt es noch weitere, auf Abrasion basierende maschinelle Reinigungsverfahren. Hierzu gehören beispielsweise das Hochdruck-Wasserstrahlen und das Trockeneisstrahlen. Beide Verfahren arbeiten ohne ein scharfes Strahlmittel wie Sand, Korund oder Nussschalen. Beim Hochdruck-Wasserstrahlen wird ein scharfer Reinigungsstahl aus Wasser verwendet, der sogar Lack von Fahrzeugen entfernen kann. Trockeneisstrahlen ist ein Verfahren, bei dem ein Granulat aus gefrorenem Stickstoff auf eine Oberfläche ‚geschossen‘ wird. Die Stickstoffkörnchen explodieren beim Kontakt und reißen alle unerwünschten Anhaftungen ab. Gleichzeitig ist das Verfahren aber so schonend zum Grundmaterial, dass es sich selbst für das Reinigen von Polstern eignet.

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