Archiv für August 2013

Schaumstoffe ohne giftige Flammschutzmittel

Über Flammschutzmittel und ihre Vorteile und Nachteile beim Einsatz im Bauwesen hatte ich ja schon früher einmal ausführlicher geschrieben. Dass die im Bauwesen und allgemein in Kunststoffen traditionell als Flammschutzmittel eingesetzten Brom- und Chlorverbindungen mit diversen griechischen Vorsilben gesundheitlich und ökologisch nicht immer unbedenklich sind, zeigen von offizieller Stelle ausgesprochene Warnungen zur Nutzung dieser Stoffe. Insbesondere bei Bränden können halogenierte Flammschutzmittel durch die Freisetzung von Dioxinen und Kohlenmonoxid gefährlich sein. Wo aber sind die alternativen Flammschutzmittel für Schaum- und Kunststoffe ohne giftige Zusätze?
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838 Meter in 90 Tagen

Sky City Changsha Hunan ChinaDas macht in etwa 38,8 cm pro Stunde. Ach so, wovon ich eigentlich rede… von der Bauzeit eines Wolkenkratzers mit dem Namen ‚Sky City‘, errichtet mit einer Höhe von 838 Metern in nur 90 Tagen in der Stadt Changsha in der chinesischen Provinz Hunan. 90 Tage! In dieser Zeit eine sichere und zuverlässige Baukonstruktion dieser Höhe zu erstellen, wäre der absolute Wahnsinn. Dass sich das machen lässt, behauptet auf jeden Fall die Baufirma Broad Group. Erfahrungen hat die Firma bisher mit einem 15-stöckigen Gebäude und einem Gebäude mit 30 Geschossen gesammelt, die in 6 bzw. 15 Tagen fertiggestellt wurden. Aber 220 Geschosse sind noch ein anderes Kaliber. Dennoch wäre es eine Rekordhöhe in Rekordzeit.
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Materialpreis 2013

Baustoffausstellung bei Materialagentur RaumprobeDieses Jahr wurde von der Materialagentur Raumprobe zum ersten Mal der Materialpreis 2013 verliehen. Mancher wird sich nun denken: Ach, schon wieder einer dieser vielen Preise, die keiner braucht. Ich aber finde Baustoffe und Baumaterialien sehr wichtig. Schon die Durchsicht der Teilnehmer an der Preisverleihung macht schnell klar, wie wenig wir doch über die materialtechnischen Möglichkeiten am Markt wissen. Neue Produkte und neue Materialien werden mit solchen Preisen einfach schneller der Öffentlichkeit präsentiert und zugleich fachlich kompetent von einer Jury bewertet.
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Energie sparen heißt Wärme sparen

Energiesparlampen stehen hoch im Kurs, genauso wie Stromsparleisten und Einspeisevergütung. Das ist löblich, denn jede Kilowattstunde Strom, die man heute nicht verbraucht, erspart uns und den nächsten Generationen die Lasten der Produktion von Strom aus fossilen Brennstoffen oder aus Kernenergie. Da kann man doch wirklich ruhigen Gewissens schlafen gehen, wenn man weiß, dass der Fernseher nicht mehr auf Standby steht und die Nachtlampe zum Lesen statt 50 Watt nur noch 5 Watt verbraucht. Doch was bringen diese Maßnahmen wirklich? Experten sehen das große Einsparpotential eher woanders.
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Verfahren zur Feuchtemessung in Baustoffen

Messung von Feuchtigkeit im Baustoff HolzDie technisch-wissenschaftlichen Verfahren und Prinzipien, auf denen gebräuchliche Messverfahren für (Material-)Feuchtemessungen in Baustoffen beruhen, sind wegen des umfangreichen Einsatzgebietes sehr vielfältig und daher für unterschiedliche Anforderungen nicht immer gleichermaßen geeignet. Um eine grobe Übersicht über die gebräuchlichen Verfahren und deren Grundlagen vermitteln zu können, wird die Wirkungsweise in Messverfahren unterteilt, bei denen die vorliegende Feuchtigkeit vom Feststoff getrennt wird, und solche, bei denen der Feuchtegehalt durch besondere Eigenschaften und Wirkungen des Wassers bestimmt werden kann.
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Hausverwaltung auf Knopfdruck

Ein elektronischer Hausverwalter? Keiner mehr, an den man sich persönlich wenden kann, wenn die Sicherungen mal wieder nicht wollen oder wenn der Nachbar zu laut ist? Uiuiui, ob das mal gut geht? Nein, keine Angst, so weit sollte es erst einmal nicht kommen. Die Hausverwaltung auf Knopfdruck nimmt der eigentlichen Hausverwaltung aus Fleisch und Blut nur jede Menge Arbeit in Bezug auf Papierkram, Rechnungsstellung, Datenbankverwaltung usw. etc. pp. ab. Die Zeit, die hier eingespart wird, kann man dann wiederum vor Ort verbringen und sich um die Nöte der Mieter kümmern… ja, ok, das war nur als Scherz gedacht, wird auch nie passieren.
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