Baumaschinen

RadladerOhne sie wäre es heute kaum denkbar, auch nur ein Einfamilienhaus zu bauen. Handwerker sind zwar nach wie vor unverzichtbar – Gott sei Dank! – doch für die groben Arbeiten kommt man um den Einsatz von Baumaschinen nicht umhin. Angefangen beim Bodenaushub, weiter über den Transport von Baumaterialien, darunter auch das Heben von diesen, bis hin zum Abriss von Bauwerken gibt es spezielle und universell einsetzbare Baumaschinen, die dem Bauarbeiter und Handwerker das Leben erleichtern. Der Oberbegriff der Baumaschine ist jedoch nicht unbedingt korrekt, da baugleiche Maschinen teilweise auch für andere Aufgaben in der Landwirtschaft oder dem Bergbau verwendet werden können.

Wie auch immer, es gibt wie schon erwähnt eine ganze Reihe von Baumaschinen. Große und kleine. Mobile und stationäre. Aufbauende und zerstörende. Mit Elektromotor und mit Verbrennungsmotor. Wer sich näher mit der Thematik beschäftigen möchte, sollte sich einmal die Seite baumaschine.de ansehen, die am Lehrstuhl für Baumaschinen- und Fördertechnik (BFT) (Institut für Verarbeitungsmaschinen und Mobile Arbeitsmaschinen) der TU Dresden betreut wird.

Wer sich ein wenig praxisorientierter und aus nächster Nähe über die Fähigkeiten und Neuerungen im Bereich der Baumaschinen informieren will, kann dies in großem größten Stil allerdings erst wieder im April 2016 tun. Dann findet in München die 31. Internationale Fachmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte – oder auch nur kurz ‚bauma‘ genannt – statt.

Neben einer unüberschaubaren Menge an Kleinmaschinen und Handgeräten kann man wenigstens die Großgeräte für den Hochbau in folgende Gruppen unterteilen:

  • Erdbaugeräte, hierunter
    • Standbagger (u.a. Hydraulikbagger, Seilbagger, Minibagger)
    • Fahrbagger (u.a. Radlader, Baggerlader, Laderaupe, Kompaktlader)
    • Flachbagger (u.a. Planierraupe, Garder, Schürfzug)
  • Bohrgeräte (u.a. Drehbohrgerät und Schlitzwandgreifer)
  • Transportgeräte (u.a. Baustellenkipper, Schwerkraftwagen, Vorderkipper, Tieflader)
  • Betonmaschinen (u.a. Betonmischer, Fahrmischer, Betonpumpe, Rüttler)
  • Hebezeuge (u.a. Turmdrehkran, Fahrzeugkran, Teleskoplader, Aufzug, Arbeitsbühne)
  • Ramm- und Ziehgeräte (u.a. Spundwandramme)
  • Verdichtungsgeräte (u.a. Walzenzug, Vibrationsplatte, Grabenwalze)
  • Kompressoren

Doch große Maschinen kosten in der Regel auch großes Geld in der Anschaffung. Fehlt dem mittelständischen Baubetrieb dieses, falls für ein bestimmtes Projekt ein bestimmter Maschinentyp notwendig ist, gibt es Möglichkeiten, sich die Maschinen zu leihen, zu leasen oder gebraucht zu kaufen. Die Auswahl ist in allen Fällen riesig. Wenn man weiß, was man braucht, und in welchem Zustand es sein sollte, wird man auf jeden Fall fündig. Auf diesem Portal werden zu schreibender Stunde knapp 35000 Maschinen und Zubehör aus ganz Europa angeboten, angefangen bei A wie Anbaugeräte für Bagger, aufgehört bei W wie Walzen.

Und Hand auf’s Herz: Welcher Junge hat nicht immer schon davon geträumt, einen ausgewachsenen Caterpillar Radlader für unter 10.000 Euro sein Eigen nennen zu können 😉

Falls es Baufirmen oder Baumaschinenhersteller geben sollte, die an Unterbeschäftigung oder Langeweile leiden, kommt hier noch eine kleine Inspiration zur Verbesserung der Stimmung in der Belegschaft.

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3 Kommentare

  1. Johannes Petrovic sagt:

    Danke für die kurze Übersicht!

    LG. Johannes

  2. Stefan sagt:

    Aber gerne doch!

  3. Titu sagt:

    Vielen Dank für die gute Zusammenfassung zu Baumaschinen! Gerne mehr davon!

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