Elektro- und Sanitärarbeiten

Rohrleitungen für Heizung und SanitärFangen wir das neue Jahr doch mit etwas weniger bedeutsamen, aber nicht minder interessantem an: den Elektro- und Sanitärarbeiten. Ist der Rohbau endlich fertig und das Richtfest ohne große Zwischenfälle überstanden, geht es mit dem Rohausbau und Innenausbau des Hauses weiter. Hierzu gehört auch die Installation von Sanitär und Elektrik. Man sollte sich also zu diesem Zeitpunkt beispielsweise schon Gedanken über die Anzahl der Badezimmer oder das Aussehen der Küche gemacht haben und wissen, wo im Haus darüber hinaus elektrische Anschlüsse benötigt werden.

Die zeitgerechte Planung von Sanitär- und Elektroanlagen ist unerlässlich. Sie sollte bereits zusammen der Planung der Heizanlage durchgeführt werden, da sich hier im Allgemeinen technische Überschneidungen und Abhängigkeiten ergeben. Ein Ablauf- und Arbeitsplan ist für alle Gewerke also ein Muss, denn unmittelbar nach dem Abschluss des Rohbaus werden bereits Rohrleitungen für Abwasser, Wasser und Entlüftung sowie Leerrohre oder Einbauteile für die Elektrik verlegt.

Bei elektrischen Installationen ist es wichtig zu wissen, wo welche Art von Leitung verlegt werden kann. Die eigene Sicherheit hat da immer Vorrang, weshalb umfangreichere Elektroinstallationen vom Fachmann ausgeführt werden sollten. Ist diese Grobmontage abgeschlossen, folgt die Feinmontage, also die Installation von Steckdosen, Lichtschaltern und sonstigen Bedienungselementen. Auch bei den Steckdosen gibt es Unterschiede, denn nicht jede Steckdose ist auch für jede Wand geeignet. Nicht zu vergessen sind heutzutage auch Installationen für die Informationstechnik, d.h. Telefon, Fernsehen und DSL-Leitung.

Ist der Elektriker einmal so weit gekommen, betritt auch der Sanitärinstallateur die Bühne. Dann erfolgt die Installation von Sanitäranlagen und Fliesen werden verlegt. Bei den Sanitärinstallationen gibt es schon im Vorfeld einige wichtige Dinge zu beachten, wie zum Beispiel Ausstattung, Kosten, Funktionalität und Optik des Raumes. Auch wenn es inzwischen nicht mehr unbedingt notwendig ist: Duschtasse bzw. Badewanne sollten nach den neuesten Bestimmungen zum Potentialausgleich gesetzt und geerdet werden, da sich nur so spätere Beschädigungen am verlegten Material absolut sicher vermeiden lassen. Vor der endgültigen und detaillierten Planung der Einrichtung, sollten Frisch- und Abwasserleitungen verlegt werden. Zu guter Letzt werden die Armaturen und Abdeckungen im Nassbereich angebracht.

Für welche Art von Badewanne, Duschkabine und Waschtisch sich der Bauherr dann entscheidet, ist allein seinem persönlichem Geschmack und dem vorhandenen Budget überlassen. Allerdings sollte man vorher besser die Kosten grob überschlagen, damit dann mit der Rechnung nicht die unangenehme Überraschung folgt.


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