Tag Archiv für Brücke

Wenn Beton sich bewegt

Tribüne eines FußballstadionsDie Annahme von statischen Verkehrslasten ist unerlässlich für die Bemessung von Bauwerken. In Nichtwohngebäuden sind hierfür mehrere Kilonewton pro Quadratmeter anzusetzen. Es gibt allerdings auch Bauwerke, für die eine Betrachtung dynamischer Verkehrslasten notwendig ist. Bei Brücken können beispielsweise Fahrzeuge und Wind Schwingungen hervorrufen, die tunlichst beachtet werden sollten. Doch auch Menschen können dynamische Lasten induzieren. Viele Menschen, zugegeben, aber der Effekt ist erstaunlich.
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Bauen unter Zelten

Einhausung eines Gebäudes bei AufstockungBauen im Winter ist eine nicht ganz so einfache Geschichte. Beton benötigt – ohne den Zusatz diverser Chemikalien – Plusgrade um abzubinden, organische Baustoffe sowie frische Farben sollten nicht allzu nass werden und Dächer sollte man sowieso nur eindecken, wenn das Wetter aller Wahrscheinlichkeit nach mitspielt. Nicht zu reden von den wenig beneidenswerten Handwerkern, die bei Wind und Wetter ihren Job gut machen sollen. Trotz klammer Finger und rutschiger Gerüste. Da stellt der Schutz von Baustellen und Gebäuden durch Zelte und Einhausungen sicherlich eine sehr sinnvolle Alternative dar.
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Der winterfeste Gartenteich

Gartenteich mit Steg und Überdachung aus HolzHeute gibt es mal einen kleinen Exkurs aus dem Haus raus in Richtung Gartenteich. So ein Gartenteich ist schon ein Augenweide, wenn man ihn denn richtig anlegt – eventuell mit einem kleinen Bachlauf oder einer hölzernen Brücke – und auch gelegentlich pflegt. Hinzu kommt, dass man sich mit einen Gartenteich Flora und Fauna in den Garten holen kann, die ihres Gleichen sucht. Kleinbiotope zwischen Haus und Hecke, sozusagen. Fische dürfen natürlich gerne drin schwimmen, müssen aber nicht. Die Natur wird sich trotzdem über den Teich freuen. Damit man aber auch nach einem kalten Winter noch Freude an seinem Gartenteich hat, sollte man einige Regeln beachten.
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Wenn Stein vor Spannung knistert

Jetzt wird es einmal elektrisch spannend. So spannend, dass Steine und Beton fast knistern. Denn Forscher an der Rutgers University in New Jersey haben herausgefunden, dass Steine, Beton, Glas und Keramik sich elektrisch aufladen und elektrische Signale abgeben, wenn sich deren granularen Einzelteile in Bewegung setzen. Durch diese Bewegung bildet sich im Kornhaufen und auch im festen Material eine elektrische Spannung, die gemessen werden kann. ‚Prima‘, denkt sich der geneigte Leser jetzt, ‚doch diese Erkenntnis ist absolut nicht neu‘. Stimmt, aber die Geschichte ist noch nicht zu Ende.
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Wie Ringe im Wasser – eine Kreisbrücke

Geschlossene Schwingbrücke aus kreisrunden ElementenIch mache heute mal wieder einen kleinen Abstecher in den Brückenbau. Mich hat einfach die Idee und die Umsetzung dieses ‚kleinen‘ Brückenbauprojektes im Innenhafen von Kopenhagen angesprochen. Die Brücke ist das letzte Puzzlestück einer durchgehenden Hafenpromenade am Innenhafen. Als originell und in die Umgebend gut eingepasst sehe ich die Architektur der Brücke, die aus 5 kreisrunden Elementen besteht. Im Herbst 2012 soll dieses ‚künstlerische Wahrzeichen‘, wie der Geldgeber Nordeafonden die vom Künstler Olafur Eliasson entworfene Brücke bezeichnet, eingeweiht werden.
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Hong Kong vs. Fehmarn

Das klingt aber nun wirklich nach einem ungleichen Duell, nicht wahr? Die Metropole Hong Kong und die kleine deutsche Grenzinsel vor Dänemark, Fehmarn. Der Tatort ist diesmal auch nicht im Bereich Hochbau zu suchen, sondern ausnahmsweise für die Bau-Praxis im Tunnelbau. Denn da wird die Rekordjagd fortgesetzt, die man in der Welt über Tage von den Wolkenkratzern kennt. Nur eben nicht in der Höhe, sondern in der Länge unter dem Meeresgrund. Hier werden mittlerweile beachtliche Weiten geplant und gebaut. Und in diesem Rennen muss sich Fehmarn keineswegs hinter Hong Kong verstecken.
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Bakterien reparieren Beton

In letzter Zeit gab es immer wieder Berichte über Bakterien, die unter bestimmten Bedingungen die Fähigkeit haben, Risse und Löcher in Beton zu reparieren oder losen Sand zu zementhartem Sandstein zu binden. Das klingt fast zu phantastisch um wahr zu sein. Aber warum nicht? Es gäbe dann keine Risse mehr in Fassaden, weniger störende Brückenbauarbeiten, Tunnelbauten ohne Wassereintritt und Häuser auf sandigem Untergrund könnten besser gegen Erdbeben gesichert werden.
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