Archiv für Januar 2014

Ein neues Camp Nou für Barcelona

Innenansicht des Fußballstadions Camp Nou des FC Barcelona mit Wappen und Schriftzug Mes Que Un ClubNun muss eigentlich jeder Fussballfan, der auch ein wenig vom Bauwesen versteht, aufhorchen: Der FC Barcelona hat beschlossen, sein Stadion Camp Nou, umzubauen und zu erweitern. Technisch interessant ist dies, weil man letzte Woche bestimmt hat, dass dieser Umbau während des laufenden Betriebes stattfinden soll. Ein Abriss und ein Neubau vom weltbekannten und Europas größtem Fußballstadion, das sicher auf eine Stufe mit Londons Wembley-Stadion und dem Maracana-Stadion in Rio De Janeiro zu setzen ist, an anderer Stelle ist somit vom Tisch.
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Dicke Luft im Büro

Schüler schläft im KlassenraumDicke Luft kann auf zwei Arten beseitigt werden: 1. Man spricht sich aus und schafft eine bessere Stimmung oder 2. durch den Einbau einer Lüftungsanlage. Ja, zugegeben, das war eine vergleichsweise platte Einleitung ins Thema, aber sie war auch nicht ganz falsch. Speziell in großen Räumen, die von vielen Menschen mit sehr individuellen Behaglichkeitsgrenzen gemeinschaftlich und über eine längere Zeit genutzt werden, ist solch ‚dicke Luft‘ ohne gut wirkende Lüftungstechnik kaum zu vermeiden. In Großraumbüros bzw. generell in Arbeits- oder Lernstätten hat die Qualität der Luft zudem einen großen Einfluss auf das Konzentrationsvermögen und damit auf die Produktivität.
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Die Geschichte des Sitzmöbels

Designstuhl Charles Eames DAW gepolstertHeute ein weniger konstruktives Thema, auf das mich meine Hausärztin gebracht hat. Sie meint, dass Menschen heute zu viel sitzen und sich damit ihre Gesundheit ruinieren. Da ist sicherlich was Wahres dran, denn sowohl im Job als auch in unserer Freizeit sitzen die meisten von uns sehr viel mehr, als es noch vor einigen Jahrzehnten der Fall war. Die Folge: weil wir uns nicht mehr genug bewegen, werden wir dick und machen uns bei der meist krummen Sitzhaltung unseren Rücken kaputt. Das Sitzen an sich hat sich im Laufe der Geschichte zu einer Aktivität entwickelt, die früher als nicht unbedingt selbstverständlich galt, zumindest nicht das sitzen auf Stühlen.
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Design-Tool für Passivhäuser

Logo designPHdesignPH heißt das computergestützte Werkzeug, das vom Passivhaus Insitut (PHI) zur Unterstützung von Planern und Architekten bei ihrer Entwurfsarbeit für Passivhäuser entwickelt wurde. Bisher gab es nur das Passivhaus-Projektierungspaket (PHPP) für die alleinige Berechnung des Energiebedarfs von Passivhäusern. Der Entwurf von Gebäuden auf Passivhausniveau ist damit allerdings nicht möglich. Hierzu musste man auf externe Entwurfswerkzeuge zurückgreifen und die wesentlichen Gebäudeparameter in einem Zwischenschritt manuell in das PHPP überführen. Ziemlich viel Aufwand, der von Kunden häufiger bemängelt wurde.
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Wandregale für Schwerlasten

SchwerlastwandregalKlingt gewichtig, oder? Ist es auch, wenn man sich vorstellt, mit wie vielen Kilogramm Regale manchmal belastet werden. Hierfür muss man nicht einmal in die Werkstätten und Gewerbegebiete des Landes schauen, auch in den Werkkellern privater Haushalte kommt einiges zusammen. Insbesondere bei Stehregalen sind 100 kg für den laufenden Meter noch eine Leichtigkeit. 250 Kilogramm pro Regalboden können hier bei speziellen Schwerlastregalen ganz locker getragen werden. Doch wie schaut es bei Wandregalen aus? Wie schwer darf man diese belasten, wenn sie als Regal, Tisch, Bank oder Ablage genutzt werden sollen?
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Ein patentes Schutzsystem

Gebäude das zum Schutz in der Erde versenkt wurdeErst habe ich überlegt, ob ich dieses Thema mit einem Bild in der Rubrik ‚Kurioses‚ veröffentlichen sollte. Aber dafür ist es eigentlich schon zu kurios und der Platz für Kommentare hätte wahrscheinlich auch nicht ausgereicht. Darum gibt es zu diesem sehr patent(iert)en Haus einen speziellen Beitrag, mit unglaublichen Bildern aus der zugehörigen Patentschrift. Es geht kurz gesagt darum, ein Haus bestmöglich vor übermäßigen äußeren Einflüssen zu schützen. Aber die Art und Weise…
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Wärmeleitfähigkeiten in Deutschland

Wärmeleitfähigkeit Lambda Nennwert Bemessungswert DeutschlandWer denkt, dass die Wärmeleitfähigkeit eine physikalisch definierte Größe eines Baustoffes ist, der irrt gewaltig. Jedenfalls, wenn er aus Deutschland kommt. Hier steht die Wärmeleitfähigkeit für Protektionismus – ob dies eher dem Schutz des Marktes oder dem Schutz des Kunden gilt, lasse ich mal dahin gestellt sein. Da darf jeder seine eigene Meinung haben. In Deutschland gilt also nicht der europäischer Nennwert der Wärmeleitfähigkeit eines Baustoffes, sondern dessen Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit. Und dieser wird über die Vorgaben der europäischen Normung hinweg mit Zuschlägen erhöht, die bis zu 20% des Nennwertes betragen. Dem Anwender sei hier also das Wörtchen ‚Achtung‘ nahe gelegt, will er denn den U-Wert eines Bauteiles bestimmen.
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