Archiv für Förderprogramme

Hauskauf in Krisenzeiten

Wer es sich in finanziellen Krisenzeiten wie dieser leisten kann ein Haus zu kaufen, hat im Augenblick gut lachen. Auch wenn man nicht den ganzen Kauf aus eigener Tasche abwickeln kann – was sicherlich die wenigsten können – ist es zur Zeit doch möglich, einen Kredit mit wirklich guten Konditionen aufzunehmen. Dabei muss eigentlich nur die Kreditwürdigkeit stimmen, dann wird auch die ach-so-viel-Leid-tragende Bank dem Immobilienkäufer das Darlehen nicht verweigern. Das Gegenteil ist sogar der Fall.
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Einheitliche Expertenliste für Bundesförderprogramme

Wenn jetzt wirklich jemand von der Bundesregierung oder den zuständigen Ministerien diesen Blog gelesen hätte, würde mich das natürlich freuen. Aber ich bleibe mal realistisch und unterstelle mal keinem politischen Entscheidungsträger Kenntnis meiner Gedanken zum Förderdschungel Bau. Dennoch hat man sich zu einem vernünftigen Schritt zur Vereinheitlichung von Anforderungen und Abbau von Barrieren zur Förderung geeinigt. Es wurde eine einheitliche und bundesweit gültige Liste für Experten eingerichtet, die Energieberatungen und Nachweise für zertifizierte Förderprogramme durchführen dürfen.
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Bundesrat stoppt Sanierungsförderung (updated)

Die Fraktionen der CDU/CSU und der FDP haben Anfang Juni einen Gesetzentwurf vorgelegt, bei dem löblicherweise Maßnahmen zur energetischen Sanierung von Wohngebäuden staatlich bzw. steuerlich gefördert werden sollen. Im Begleitschreiben zum Entwurf heißt es, dass das anspruchsvolle Ziel einer nachhaltigen Verringerung der Treibhausgasemissionen bis 2020 ohne Atomkraft nur zu erreichen sei, wenn zusätzliche Anreize zur energetischen Gebäudesanierung geschaffen werden. Unter dem Punkt „Alternativen“ steht dann dort: Keine.
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Förderdschungel Bau

Fördermittelcheck, Förderungsratgeber, Subventionsdatenbanken, Förderprogramme. Google wirft zu schreibender Stunde nicht weniger als 850.000 Treffer für die Stichworte „Fördermittel Bau“ aus. Ich weiß nicht, wie Sie es sehen, aber der normalsterbliche Häuslebauer muss sich bei diesem Thema doch wie in einem Dschungel vorkommen. Da gibt es Förderung auf europäischer und nationaler Ebene, auf Landesebene, in Kommunen, aus öffentlicher Hand, von Banken. Alles von Zuschüssen über Steuer- und Einspeisevergütungen bis Niedrigzinsdarlehen.
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KfW gibt DIN V 18599 wieder frei!

Länger schon war darauf gewartet worden. Nun ist es endlich soweit. Die KfW hat mit den neuen Merkblättern „Energieeffizient Sanieren“ und „Energieeffizient Bauen“ ab Juni 2011 die Berechnung von KfW-Effizienzhäusern gemäß DIN V 18599 unter bestimmten Randbedingungen wieder freigegeben.
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Arbeitnehmersparzulage

Wenn es um eine Baufinanzierung oder generell um die Förderung eines Bauvorhabens geht, denken viele Bauherren regelmäßig direkt daran, wie viel Geld sie von ihrer Bank leihen können und was sie das nach 30 Jahren gekostet hat. Bei Modernisierungen, die eine energetische Verbesserung mit sich bringen, kommen eventuell noch die Förderprogramme der KfW mit in’s Spiel. Und natürlich ist auch der gute alte Bausparvertrag immer noch beliebt, der ein paar Euros extra bringt. Aber das war doch noch nicht alles… gab es da nicht auch noch die Arbeitnehmersparzulage, mit der man einen Bausparvertrag ein wenig aufpeppen kann? Doch ist diese Art des Sparens überhaupt noch attraktiv?
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Die neutrale Warmmiete

Was bei Neubauten möglich ist, gilt nun auch für Sanierungen: energetische Modernisierungen von Mehrfamilienhäusern rechnen sich – sowohl für den Vermieter als auch für den Mieter. Bis zu dem energetischen Standard des KfW-Effizienzhaus 70 kann der Energieverbrauch nicht sanierter Altbauten verringert werden, ohne dass die Warmmiete wegen der Baukosten erhöht werden muss. Der Vermieter kann die Investitionskosten also rentabel auf die Kaltmiete umlegen und der Mieter profitiert von den geringeren Heizkosten. Voraussetzung hierfür sind die Kopplung der energetischen Maßnahmen mit sowieso anstehenden Modernisierungs- und Instandhaltungsarbeiten sowie eine gute Planung und Ausführung des Gebäudes.
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Die KfW, die Gütegemeinschaft und die DIN 18599

Logo der Gütegemeinschaft 18599Vor mehr als 2 Monaten hatte sich die KfW-Förderbank bereits dazu entschlossen, Berechnungen zum KfW-Effizienzhaus auf Basis der DIN V 18599 bis auf weiteres wegen zu großer Abweichungen der Ergebnisse nicht mehr zu akzeptieren. Gleichzeitig wurde der Fachverband, d.h. die Gütegemeinschaft 18599, um Nachbesserung der Rechenprogramme gebeten. Diese hat sich nun ihre eigenen Gedanken zum Problem gemacht und auf einem Fachgespräch mit allen Beteiligten am Dilemma vorgestellt.
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KfW verbietet 18599-Nachweise

In einem ziemlich deftigen Schritt hat die KfW-Bank am heutigen Tag die Anwendung der Normenreihe der DIN V 18599 als Nachweisgrundlage für KfW-Anträge bis auf weiteres verboten. Hintergrund ist nicht die Norm selbst, sondern die deutlichen Ergebnisabweichungen zwischen den zur Nachweisführung benötigten Softwarelösungen. Die KfW-Bank äußert sich auf Ihrer Internetseite wie folgt:

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Solarstrom wird billiger

Die Investitionen der vergangenen Jahre in Photovoltaik-Anlagen zahlen sich nun aus. So sind die Preise für Solarstromanlagen in den letzten 4 Jahren um mehr als 40% gesunken, zuletzt um 13% im letzten Jahr. Hält die Entwicklung bei den Preisen weiter an, wird der selbst erzeugte Photovoltaik-Strom schon kurzfristig mit normalen Haushaltsstromtarifen konkurrieren können. Der Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW) rechnet schon 2012 mit dem Eintreten dieser sogenannten Netzparität. Außerdem wird der konventionelle Kraftwerkspark durch erneuerbare Energien wie Solarstrom nach und nach vom Netz genommen werden können.
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