Tag Archiv für CO2

Gedanken zum Atomausstieg

… denn auch das Bauwesen ist davon betroffen. In praktischer Hinsicht geht es da natürlich darum, dass deutsche Bauingenieure in Deutschland keine Atomkraftwerke mehr bauen werden. Brokdorf, Krümmel, Schneller Brüter & Co. sind also Baugeschichte. Nach den schrecklichen Erfahrungen mit der Erdbebensicherheit von Atomkraftwerken, die man im März in Japan gemacht hatte, wurde selbst die Bundesregierung nachdenklich und/oder zum Handeln gezwungen. In naher Zukunft wird der Strom aus Deutschland also nicht mehr aus Plutonium gewonnen, sondern zunächst wieder zu großen Teilen aus fossilen Energieträgern und mit der Zeit verstärkt aus regenerativen Energien. Aber was sagen Umwelt und Geldbeutel dazu?
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Wir müssen Europa renovieren… jetzt!

Zeichnung eines renovierten Hauses und eines durchgestrichenen AtomkraftwerkesSo lautet die Überschrift zu einem offenen Brief von der Initiative Renovate Europe an den Energiekommissar der EU, Günther Oettinger, und die Energieminister der Mitgliedsstaaten der EU, in unserem Falle also den Herrn Dr. Norbert Röttgen. Unterzeichnet ist der Brief von führenden Firmen und Organisationen aus dem Baubereich, die mit Energieeinsparung zu tun haben, wie z.B. Danfoss, ECEEE, Honeywell, Huntsman, Johnson Controls, Knauf, Philips, Rockwool, Saint-Gobain Glass, Saint-Gobain Insulation und Velux. Darin steht (frei übersetzt) folgendes geschrieben:
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Eisspeicher

Arbeiter auf einem ausgegrabenen EisspeicherAls es in grauer Vorzeit noch keine Kühl- und Gefrierschränke gab, mussten Fleisch und andere leicht verderbliche Lebensmittel ja irgendwie längerfristig aufbewahrt werden. Dies geschah unter anderem in Eisgruben oder Eiskellern. Auch Brauereien stachen im Winter Eisschollen von den zugefrorenen Seen und brachten sie in ihre Bierkeller. So wurde das Bier bis in den Sommer hinein gekühlt und blieb länger haltbar. Dieses bekannte Prinzip der Eislagerung hat jetzt auch in die moderne Wärmetechnik Einzug gehalten.
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BAU 2011 – ein Nachruf

Logo der BAU 2011 mit TerminnennungNein, kein Rückblick. Ein Nachruf. Zugegeben, die BAU ist keine tote Ausstellung. Dennoch konnten die hochgesteckten Ziele der Macher meines Erachtens nicht zufrieden stellend erfüllt werden. Nachhaltiges Bauen sowie Forschung und Innovation waren für die BAU 2011 als Leitthemen vorgegeben. Wenn hier nicht interessante Angebote im Rahmenprogramm gewesen wären, hätten die Hersteller von Baustoffen und Bausystemen diesen Ansprüchen allein nicht gerecht werden können. Kurz: Ich bin ein wenig enttäuscht von der Innovationskraft der deutschen Baubranche.
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Dem Baugewerbe wird Besserung versprochen

Surfer auf Aktienkurs, Zeichen für AufschwungWenn es mal nicht so erfolgreich läuft, wie er soll, pflegt man sich ja zum Jahreswechsel mit den Worten aufzumuntern „im neuen Jahr wird alles besser“. So ähnlich wird das auch von Euroconstruct in Bezug auf die Bauwirtschaft ausgedrückt. Euroconstruct ist ein international organisiertes Experten-Netzwerk, das Entscheidungsträger in der Bauindustrie sowie Ministerien, Agenturen und internationale Verbänden mit Informationen, Analysen und Vorhersagen versorgt. Und Euroconstruct sieht 2009 als das schlimmste Jahr im Bausektor in diesem Jahrzehnt, genauso wie 2011 als Jahr der Veränderung zum Besseren in Europa vorhergesagt wird.
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Heizen mit Pellets

Brennendes PelletfeuerMan ist heutzutage ganz schön „in“, wenn man mit Holzpellets heizt. Diese kleinen Dinger bestehen aus einem pflanzlichem, nachwachsenden und damit CO2-neutralem und umweltverträglichem Rohstoff, sie kommen fast ausschließlich aus heimischen Gefilden und werden nicht aus politisch instabilen Ländern importiert und zu guter Letzt kann man aktuell auch noch Geld sparen, wenn man sich gegen Heizöl, Erdgas & Co. entscheidet. Darüber hinaus hat man ja schon seit Menschen Gedenken mit Holz geheizt, warum sollte das nun auf einmal nicht mehr gut sein.
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Wasserführende Kaminöfen

Wasserführender Kaminofen der Firma ST-ADDas kommt schon nahe an eine eierlegende Wollmilchsau heran: Ein Ofen, der sowohl die gemütliche Strahlungswärme eines Kaminfeuers abgibt, gleichzeitig aber auch Heizungwasser erwärmt, mit billigem Brennstoff heizt und obendrein die Umwelt vergleichsweise wenig belastet. Das ist kein Wunschdenken, diese Kombination von Vorteilen kann schon seit längerer Zeit erfüllt werden – mit einem wasserführenden Kaminofen, der sich stetig wachsender Beliebtheit erfreut. Diese werden unter anderem von namhaften Anbietern wie Wodtke, Buderus und Olsberg produziert.
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Vorurteile bei der Modernisierung von Gebäuden

Die Liste der Ausreden, Irrtümer und Vorurteile über den Sinn und Nutzen einer energetischen Gebäudemodernisierung ist lang. Von „Kostet zu viel“ und „Hilft eh‘ nicht“ bis zu „Schadet dem Haus“ kann man hier vielen Unwahrheiten begegnen. Und das nicht nur im Umgang mit Laien, sondern erschreckenderweise auch mit Handwerkern und Baufirmen! Dabei ist eine energetische Gebäudesanierung nicht nur gut für das Klima, sondern auch für das Wohlbefinden der Bewohner und entlastet zudem langfristig den Geldbeutel durch geringere Energiekosten. Was wirklich dran ist an den Mythen über die Modernisierung, zeigen die folgenden Punkte…
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Was Kaffee mit Energiesparen zu tun hat (Updated)

Energieausweis nach Energieeinsparverordnung (EnEV)Ja, was hat denn Kaffee eigentlich mit Energiesparen zu tun? Oder mit Bettwäsche? Oder mit Hüpfseilen? Oder mit… irgendwelchen Produkten, die bei Tchibo verkauft werden? Also so gesehen hat es etwas miteinander zu tun, denn Tchibo bietet ab dem 11. August die Erstellung von Energieausweisen, die Aufnahme thermischer Bilder und eine Vor-Ort-Energieberatung zu – na, sagen wir mal – unglaublich günstigen Preisen an. Hier kann der geneigte Eigenheimbesitzer bzw. Mieter bereits bis zu 35% sparen, bevor er/sie überhaupt an’s Energie sparen denken muss. Eine telefonische Vorab-Beratung soll sogar kostenfrei sein.
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Förderratgeber "Klima sucht Schutz"

Logo der Initiative 'Klima sucht Schutz'Das Bundesumweltministerium bietet im Rahmen der Initiative „Klima sucht Schutz“ einen Förderratgeber an, der sowohl für die Sanierung eines Altbaus als auch bei der Erstellung von Neubauten auf Grundlage projektspezifischer Angaben wie z.B. des Gebäudetyps, des gewünschten Energiestandards (EnEV, KfW, Passivhaus) oder des vorhandenen Heizsystems sowie aufgrund nutzerspezifischer Vorstellungen wie energetischen Verbesserungen durch Dämmstoffe oder einer Optimierung der Heiztechnik (Solaranlagen, Wärmepumpen) geeignete Förderprogramme von Bund, Ländern und Gemeinden heraussucht.
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