Tag Archiv für Handwerker

Schweißverbindungen – pro und contra

Schweißen von StahlbauteilenAus der Metallverarbeitung ist das Schweißen nicht mehr wegzudenken. Das Verfahren, das übrigens nicht nur für Metall verwendet wird, bezeichnet eine Technik, Bauteile untrennbar miteinander zu verbinden. Im Bauwesen ist diese Technologie heute für die Verbindung von Stahlelementen unverzichtbar. Stahlkonstruktionen wie Träger oder Stützen, Rohre, Treppen, Tore, Anlagenteile, Geländer – you name it, überall kommen Schweißverbindungen zum Einsatz. Genau genommen kann man beispielsweise auch Bitumenbahnen miteinander verschweißen. Aber das hier zu behandeln, würde zu weit führen. Bleiben wir also vorrangig beim Stahl.
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Rollladen im Eigenbau

Vorsatzrolllade für Fenster‚Geht nicht gibt’s nicht‘ hieß es einmal in der Werbung einer ehemaligen Baumarktkette. Ob die Macher dieses Werbespruchs sich auch auf den Einbau von Rollladen in Eigenregie bezogen haben, ist leider nicht überliefert. Ich hätte vor einiger Zeit noch gesagt, dass man den Einbau eines Rollladens besser einem Profi überlässt. Nur so zur Sicherheit, damit alles passt und auch ziemlich lange so hängen bleibt, wie es montiert wurde. Allerdings gibt es Möglichkeiten, wie man sich den Weg zum Handwerker und dessen Rechnung sparen kann.
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Absicherung durch Gewährleistungsbürgschaften

Bauhelm Sicherheitshelm auf dem KopfEin Bauprojekt ist eine langwierige und kostspielige Angelegenheit, die auch mit der Fertigstellung des Gebäudes noch nicht abgeschlossen sein muss. Nachdem die Arbeit der teilnehmenden Unternehmen abgenommen wurde, beginnt für den Bauherrn die Gewährleistungsfrist. Diese dauert bei Gebäuden 5 Jahre für BGB-Verträge und 4 Jahre, wenn ein Vertrag nach VOB vereinbart wurde. Während dieser Zeit können vorher nicht bemerkte oder zum Abnahmezeitpunkt noch nicht aufgetretene Mängel für den Bauherren hohe Kosten verursachen. Über die gesetzlich geregelte Gewährleistung sind diese jedoch abgesichert. Doch wie kann der Bauherr sich dagegen sichern, dass beteiligte Handwerksunternehmen vor Ablauf der Gewährleistungsfrist in Insolvenz gehen?
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Zahle ich drauf bei Sanierungen?

Sanierung von Gebäuden mit Plan Mauerwerk OrdnernIch möchte noch einmal auf ein nicht ganz neues, jedoch immer noch häufig diskutiertes Thema eingehen: die Wirtschaftlichkeit energetischer Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden. Zahle ich eigentlich drauf bei einer geplanten Sanierung oder rentiert sich eine Investition in absehbarer Zeit? Wer kann diese Frage beantworten, bevor Planer und Handwerker ihre Rechnungen (oder wenigstens Kostenvoranschläge) auf den Tisch gelegt haben? Welche Fördermaßnahme kann die Investition stützen? Und wie viel Energie spare ich dann am Ende wirklich? Insbesondere bei der letzten Frage, scheiden sich die Geister, auch die der Experten.
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Bauen unter Zelten

Einhausung eines Gebäudes bei AufstockungBauen im Winter ist eine nicht ganz so einfache Geschichte. Beton benötigt – ohne den Zusatz diverser Chemikalien – Plusgrade um abzubinden, organische Baustoffe sowie frische Farben sollten nicht allzu nass werden und Dächer sollte man sowieso nur eindecken, wenn das Wetter aller Wahrscheinlichkeit nach mitspielt. Nicht zu reden von den wenig beneidenswerten Handwerkern, die bei Wind und Wetter ihren Job gut machen sollen. Trotz klammer Finger und rutschiger Gerüste. Da stellt der Schutz von Baustellen und Gebäuden durch Zelte und Einhausungen sicherlich eine sehr sinnvolle Alternative dar.
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Toilettenspülung

Toilette wird gespült mit DuftsteinDas Bundesministerium für Umwelt schätzt, dass jeder Bundesbürger täglich fast 40 Liter Trinkwasser (ver)braucht, um Toiletten nach ihrer Nutzung zu spülen. Das sind auf das Jahr hochgerechnet mehr als 14 Kubikmeter Wasser. Finanziell mag dies für viele keine große Belastung darstellen, doch ökologisch ist der Verbrauch eines so kostbaren Gutes wie Trinkwasser in dieser Menge und zu diesem Zweck bestimmt nicht wünschenswert. Hier sparen zu können, wäre also schön – und ist auch möglich.
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Umkehrdächer

Der Aufbau von Flachdächern besteht allgemein aus einer tragenden Schicht, einer Dämmschicht und Abdichtungen. Beim konventionellen Aufbau liegt der Dämmstoff unter einer Abdichtungsschicht und wird durch diese geschützt. Dies ist bei sogenannten Umkehrdächern anders – umgekehrt, sozusagen. In diesem speziellen Fall eines Flachdaches ist die Dämmung also der Witterung direkt ausgesetzt und die Abdichtung, die meist aus Bahnen aus Bitumen oder Kunststoff besteht, wird direkt auf der Tragebene des Flachdaches aufgebracht. Doch welche Vorteile bringt ein solcher Bauteilaufbau? Warum sollte man den Dämmstoff so extrem belasten?
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Baumaschinen

RadladerOhne sie wäre es heute kaum denkbar, auch nur ein Einfamilienhaus zu bauen. Handwerker sind zwar nach wie vor unverzichtbar – Gott sei Dank! – doch für die groben Arbeiten kommt man um den Einsatz von Baumaschinen nicht umhin. Angefangen beim Bodenaushub, weiter über den Transport von Baumaterialien, darunter auch das Heben von diesen, bis hin zum Abriss von Bauwerken gibt es spezielle und universell einsetzbare Baumaschinen, die dem Bauarbeiter und Handwerker das Leben erleichtern. Der Oberbegriff der Baumaschine ist jedoch nicht unbedingt korrekt, da baugleiche Maschinen teilweise auch für andere Aufgaben in der Landwirtschaft oder dem Bergbau verwendet werden können.
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Aufbereitung von Heizungswasser

Bei diesem Titel wird sich sicher so mancher gefragt haben: Warum sollte ich Heizungswasser aufbereiten wollen/müssen/sollen? Ganz einfach: Weil hartes Wasser (auch) Ihre Waschmaschine kaputt machen kann. Ja, soweit zur Werbung. Aber ganz unrecht hat sie natürlich nicht. Was mit einer Waschmaschine passiert, wenn sie zu viel hartes Wasser abbekommt, kann selbstverständlich auch mit der Heizung passieren und im schlimmsten Fall zu Kalkablagerungen und Korrosion in Rohren und Heizkessel führen. Da dies im Schadensfall zu sehr hohen Kosten führen kann, sollte man die korrekte Aufbereitung des Wasser, das einer Heizanlage zugeführt wird, nicht unterschätzen.
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Neues vom Wärmedämmverbundsystem (WDVS)

Dämmstoff Multitherm Aero Wärmedämmverbundsystem WDVSDas wurde ja auch langsam mal Zeit, dass sie auf diesem Gebiet was tut. Vor knapp 3 Jahren habe ich schon mal über die Trends bei Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) geschrieben und schon damals war abzusehen, dass neben schlecht geschulten Handwerkern die Dämmstoffdicke von WDVS zukünftig zu einem Problem werden würde. Nun wurde von der Firma Heck ein System vorgestellt, dessen Dämmstoff eine richtig niedrige Wärmeleitfähigkeit aufweist und zudem noch genauso zu verarbeiten ist wie ein WDVS mit herkömmlichen Dämmstoffen. Multitherm Aero heißt es und verrät damit auch schon viel über die wichtigste Zutat: Aerogel.
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