Tag Archiv für Fraunhofer

Algen und Pilze auf Wärmedämmverbundsystemen (WDVS)

Algenbefall auf einer HausfassadeDie Pilzsaison ist für dieses Jahr zwar schon vorbei (vielleicht gibt es noch den einen oder anderen Austernseitling zu ernten), aber das gilt nicht unbedingt für die Pilzarten, die sich an den Außenwänden von Gebäuden heimisch fühlen. Insbesondere an Fassaden, auf denen Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) aufgebracht wurden, gibt es in den letzten Jahren häufiger Fälle zu beobachten, bei denen sich die Putzoberfläche durch das Wachstum von Algen und Pilzen verfärbt – egal ob Neubau oder Altbau. Und der Grund dafür ist ausgerechnet im löblichen Bestreben der Menschen zu suchen, durch die Dämmung von Häusern Energie sparen zu wollen. Doch warum wächst dort überhaupt etwas an der Fassade und was kann man tun, wenn sich die Fassade des eigenen Hauses verfärbt?
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Alternative Windräder für den Privatgebrauch

Windkrafträder auf Hausdach installiertVertikalläufer gibt es, Horizontalläufer gibt es. Und keiner von beiden wird jemals an Olympischen Spielen teilnehmen dürfen. Warum nicht? Ganz einfach: diese beiden Begriffe bezeichnen Bautypen von Windrädern oder fachmännisch ausgedrückt ‚Windkraftanlagen‚. Damit sind also die weißen Dinger gemeint, deren drei Flügel sich auf den Felder und hohen Seen dieser Welt so fleißig im Wind drehen und unaufhörlich sauberen Strom produzieren. An die 200 Meter Bauhöhe und mehr als 100 Meter Rotordurchmesser sind hier nicht mehr selten. Doch für den Privatgebrauch geht es auch kleiner.
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Wo hin mit der Dampfbremse im Dach

Bei der Sanierung von Dächern stellt sich immer wieder die Frage „Wo hin mit der Dämmung?“, denn in den meisten Altbauten kann die Sparrenhöhe mit den heutigen wärmeschutztechnischen Anforderungen nicht mithalten. Und wenn das Dachgeschoss bewohnt ist, kann man auf der Innenseite nicht viel anrichten. Als Alternative gibt es dann die Möglichkeit, eine zusätzliche Dämmschicht auf den Sparren zu platzieren. Zum Schutz vor Tauwasserausfall muss dann jedoch eine Dampfbremse der Sparrengeometrie folgend in die Gefache gelegt und anschließend die Zwischensparrendämmung eingelegt werden. Dieses Verfahren ist allerdings recht zeitaufwändig und fehleranfällig. Doch mit Knauf und Rockwool bieten jetzt zwei der großen Dämmstoffproduzenten einfachere Lösungen an.
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Wie aus Fenstern Solarzellen werden

Mit durchsichtiger Fensterscheibe wird ein Ventilator angetriebenStellen Sie sich vor, dass in Zukunft nicht mehr nur Dächer von Gebäuden mit Solarzellen bestückt werden, sondern auch dessen Fenster und vielleicht die Außenwände als Solarzellen fungieren. Einfach nur so, wenn man photoaktive Beschichtungen auf deren Oberflächen sprüht. Viele haben sich schon an dieser künstlichen Photosynthese und an ähnlichen Verfahren versucht. Alles Utopie? Nicht unbedingt. Ich versuche mich im Folgenden mal an einer Augenblicksaufnahme des Entwicklungsstandes.
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BAU 2011

Logo der BAU 2011 mit TerminnennungBAU 2011 – Mitte Januar geht sie wieder über die Bühne, die große Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme. Alle (zwei) Jahre wieder möchte man fast sagen. Doch was gibt es in dieser Ausgabe Neues? Was hat sich die letzten zwei Jahre getan, was erwartet Besucher und Aussteller?
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KfW verbietet 18599-Nachweise

In einem ziemlich deftigen Schritt hat die KfW-Bank am heutigen Tag die Anwendung der Normenreihe der DIN V 18599 als Nachweisgrundlage für KfW-Anträge bis auf weiteres verboten. Hintergrund ist nicht die Norm selbst, sondern die deutlichen Ergebnisabweichungen zwischen den zur Nachweisführung benötigten Softwarelösungen. Die KfW-Bank äußert sich auf Ihrer Internetseite wie folgt:

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Olympische Dimensionen in der Bau-Praxis

Logo der Bewerbungsstadt München für die Olympischen Winterspiele 2018Ich musste gestern erfahren, dass ich doch eher in engen Grenzen denke, wenn es bei mir um das Thema „Bauwesen“ geht. Wohngebäude als Neubau und Altbau, Bürogebäude, vielleicht noch Unterrichts- und Produktionsstätten, eine Brücke hier, eine Straße da. Aber das war es dann auch schon im Großen und Ganzen. Doch jetzt will sich die Stadt München um die Olympischen Winterspiele 2018 bewerben. Vor diesem Hintergrund ist es sicherlich eine gute Idee, in Zukunft ein wenig über seinen Tellerrand hinaus zu schauen und auch städtebauplanerische Aspekte zu beachten, nicht nur gebäudetechnische.
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